30.04.2021

Corona-Innenstadt-Dialog: City-Einzelhandel braucht jetzt klare Öffnungsperspektiven

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Am Donnerstag hat erneut der Corona-Innenstadt-Dialog zwischen Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, Wirtschaftssenator Michael Westhagemann, Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Kultursenator Dr. Carsten Brosda und der ortsansässigen Wirtschaft getagt. Als Teilnehmer erklärt der Vorsitzende des Verbands der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels Nord e.V. (VMG), Volker Tschirch:

„Der vorgestellte Neustartfonds ist ein positives Bekenntnis zu unseren Kaufleuten in den Zentren für die Zeit nach der Corona-Krise. Der Dialog war eine gute Gelegenheit, um gegenüber dem Senat noch einmal auf die sehr angespannte Lage des City-Einzelhandels, der Gastronomie und zahlreicher weiterer Gewerbetreibender aufmerksam zu machen. Wir haben jedoch auch mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass die Betroffenen schon jetzt mehr Perspektive und Unterstützung seitens der Politik brauchen. Es ist nicht vermittelbar, weshalb Hamburg als einziges Land mit seinen strengen Beschränkungen über die bundeseinheitlichen Regelungen hinausgeht. Auch können wir nicht mehr erklären, weshalb Drogeriemärkte und Blumengeschäfte öffnen dürfen, Spielwaren und Textilhandel aber weiter dicht bleiben. Die unmittelbaren Folgen sind regionale und sortimentsbezogene Wettbewerbsverzerrungen. Das alles passiert vor dem Hintergrund, dass das RKI bereits seit Monaten darauf hinweist, dass das Infektionsrisiko im Einzelhandel sehr gering ist. Darüber hinaus klammert sich der Senat an seine eigenen Inzidenzzahlen, anstatt auf die des RKI zu vertrauen, die seit Wochen konstant spürbar darunter liegen. Wir sprechen uns daher unverändert für eine klare Öffnungsperspektive für den gesamten Handel aus. Jetzt geht es darum, Existenzen und Arbeitsplätze zu sichern.“

Kontakt

Wemhöner
Janis Wemhöner
Referent für Handelsfragen
Tel.: 040 30801-239
Volker Tschirch
Volker Tschirch
Geschäftsführender Vorsitzender
Tel.: 040 30801-155