01.04.2020

Corona-Krise: Jetzt einen Onlineshop aufbauen?

VMG | Nachrichten | Einzelhandel | Corona

Die Corona-Pandemie lässt gerade stationäre Einzelhändler in die Krise geraten. Ein Onlineshop könnte zumindest einen Teil des Verlustes auffangen. Doch was machen diejenigen Händler, die bislang auf ein Geschäftsmodell ohne Onlineshop gesetzt hatten? Ist eine Digitalisierung so schnell möglich?

Verschiedene Anbieter wollen derzeit helfen und machen auf ihre Lösungen aufmerksam. Die ePages-Initiative „stayopen“ soll Ladenbetreiber in der Krise unterstützen. Das Hamburger Unternehmen, das sich zuletzt in einem PraxisForum vorstellte, bietet während der flächendeckenden Ladenschließungen kostenlose Onlineshops an. Der Service bleibt mindestens bis Ende Juni kostenfrei und auch darüber hinaus, sofern die Verordnungen zu Geschäftsschließungen andauern. Mehr erfahren Sie unter: epages.com/stayopen

Auch die Branchengröße Zalando reagiert auf Corona und bietet im Connected-Retail-Modell aktuell Sonderkonditionen an. Hier können sich stationäre Händler an die Online-Plattform von Zalando anbinden lassen. Insbesondere die Aufnahme der vorhandenen Produkte über das Warenwirtschaftssystem soll hier unkompliziert möglich sein. Informationen gibt es unter: www.connectedretail.de. Am 8. April findet darüber hinaus ein PraxisForum als Webinar zum Thema statt. Bitte melden Sie sich bei Interesse an.

Für die Digitalisierung von Prozessen stehen auch Fördermöglichkeiten des Bundeswirtschaftsministeriums zur Verfügung. Die Go-digital-Förderung wurde bereits in Hinblick auf die Förderung von Homeoffice-Arbeitsplätzen angepasst. Auch eine Förderung von Webshops kann möglich sein. Bei Beratungsbedarf in dieser Hinsicht vermitteln wir Ihnen gerne einen Kontakt. Sprechen Sie bei Interesse Mareike Böckmann, Fachreferentin Betriebswirtschaft im AGA, mareike.boeckmann@aga.de, an. Mehr zur Go-digital-Förderung erfahren Sie hier.

Digitalisierung

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Geißendörfer
Dinah Geißendörfer
(in Elternzeit)